KONZERTPROGRAMM

2017 / 2018

Fr, 06.10.2017

20 Uhr
Mitschnitt durch
Delian Quartett

Apollon, der griechische Gott der schönen Künste, wird nach seiner Geburtsinsel Delos auch Delian genannt und ist Namenspatron dieses international gefragten Streichquartetts, das die Dramaturgien seiner Konzerte immer mit besonderer Finesse gestaltet. So haben sich auch die beiden Geiger Adrian Pinzaru und Andreas Moscho, der Bratscher Georgy Kovalev und die Cellistin Miriam Prandi zum Start unserer neuen Konzertsaison für ein raffiniertes und alles andere als gewöhnliche Programm entschieden:
In der ersten Konzerthälfte spielt das Ensemble zwei „letzte Werke“, die teilweise unvollständig blieben, nämlich Haydns d-Moll op. 103 und Bachs Contrapuncti aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080. Nach der Pause präsentiert das Delian Quartett dann mit der stimmungsvoll-raunenden „Night“ von Ernest Bloch und mit dem zarten Anbruch von Haydns B-Dur op. 76 „Sonnenaufgang“ zwei Werktitel, die die jeweiligen Tages- und Nachtzeiten durch die „musikalischen Brillen“ verschiedener Jahrhunderte interpretieren.
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© Mathias Bothor
Dieses Konzert wurde mitgeschnitten.

Fr, 10.11.2017

20 Uhr
Annelien Van Wauve, Klarinette Tianwa Yang, Violine
Evgenia Rubinova, Klavier
Mit der belgischen Klarinettistin Annelien Van Wauve, der chinesischen Geigerin Tianwa Yang und der russischen Pianistin Evgenia Rubinova spielen an diesem Konzertabend drei junge und bereits hochkarätige Musikerinnen zusammen, die zu den künstlerisch aufregendsten und beeindruckendsten Virtuosinnen ihrer Generation zählen.
Im Programm dieses Konzertabends umrahmen sie die beiden zauberhaften Brahms-Sonaten für Klarinette op. 120/1 und für Violine op. 108 mit einem orientalisch-folkloristisch gefärbten Trio von Aram Khachaturian und den berühmten, gleichfalls von Folklore beeinflussten ungarisch-tänzerischen „Kontrasten“ für Klarinette, Violine und Klavier von Béla Bartók.
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© Ch. Ruvolo
© F. Reinhold
© M. Bröhl

Fr, 08.12.2017

20 Uhr
Mitschnitt durch
Barockensemble Lyriarte
Vor 250 Jahren ist Georg Philipp Telemann in Hamburg gestorben und zum Abschluss dieses Gedenkjahres erinnert das Ensemble Lyriarte mit seinem Programm „Telemann in Paris“ an die musikalisch wichtige Reise des Komponisten im Jahre 1738 in die Stadt von Lully und Rameau. Telemann berichtet in seiner Autobiographie, dass er seine Reise nach Paris „in 8 Monathen zurück geleget und mit grösster Zufriedenheit zu Ende“ gebracht habe. Für den fließend französisch parlierenden, auch im Nachbarland berühmten Komponisten, war Paris die größte und bedeutendste Stadt, die er je gesehen hatte.
Unter Leitung des Barockgeigers Rüdiger Lotter präsentieren in historischer Aufführungspraxis die Flötistin Marion Treupel-Franck, der Gambist Pavel Serbin sowie die dem Bruchsaler Publikum aus dem Ensemble „The Gentleman’s Flute“ bereits bekannte Cembalistin Olga Watts sechs repräsentative Werke von Telemann aus seiner Pariser Zeit, ergänzt durch Konzerte und Trio-Sonaten von Jean Philippe Rameau und Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville aus dieser Zeit.
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© E. Esslinger
Dieses Konzert wurde mitgeschnitten.

Fr, 20.01.2018

20 Uhr
Danish String Quartet
Die Wikinger kommen: Blond. Wild. Bärtig. – Die vier gutaussehenden Herren des Danish String Quartet bieten aber auch etwas ganz Besonderes für die Ohren. Nicht nur mit den Klassikern der Quartett-Literatur vermag diese weltweit erfolgreiche Formation zu begeistern, sondern auch mit der Repertoire-Pflege zeitgenössischer Komponisten und der in Europas Norden beheimateten Volksmusik.

Als Teamplayer sind diese „jungen Wilden“ jedoch schon „alte Hasen“: die beiden Geiger Frederik Øland und Rune Sørensen sowie der Bratscher Asbjørn Nørgaard trafen sich als Kinder in einem Sommercamp, musizierten gemeinsam und spielten Fußball.
Sie gründeten ihr Dänisches Streichquartett und machten 2008 mit dem hinzustoßenden norwegischen Cellisten Fredrik Sjölin die skandinavische Kooperation perfekt.

Bei seinem Bruchsaler Schlosskonzert präsentiert das Danish String Quartet im ersten Teil das „Jagdquartett“ KV 458 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das Quartetto breve von Per Nørgard und moderiert und spielt dann im zweiten Teil weitgehend spontan ausgewählte skandinavische Volksweisen.
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© C. Bittencourt

Fr, 16.02.2018

20 Uhr
Mitschnitt durch
Klavierduo
Herbert Schuch – Gülru Ensari
Klanglich fein auf den Kammermusiksaal im Schloss abgestimmt, konzertieren an diesem Abend der, dem Bruchsaler Publikum bereits bekannte zweifache ECHO-Preisträger Herbert Schuch und die Pianistin Gülru Ensari vierhändig an unserem Steinway-Flügel.
Das deutsch-türkische Klavierduo kombiniert in diesem Konzertabend raffiniert in losem Wechsel Walzer von Paul Hindemith („Drei wunderschöne Mädchen im Schwarzwald“)
mit denen aus op. 39 von Johannes Brahms. Und neben den beiden Klassikern aus dem Repertoire für Klavierduo, Mozarts C-Dur-Sonate KV 512 sowie Schuberts Grand Duo, spielt das Künstler(ehe)paar des weiteren auch anatolische und armenische Volkslieder von Özkan Manav, die der zeitgenössische türkische Komponist den beiden Pianisten gewidmet hat.
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© Felix Broede
Dieses Konzert wurde mitgeschnitten.

Fr, 16.03.2018

20 Uhr
Mitschnitt durch
Trio Gaspard
„Herzerfrischend ehrlich“ und „einzigartig“ sei seine Annäherung an die Musik, wird diesem 2010 gegründeten Klaviertrio bescheinigt, das inzwischen als "Rising Star" der jüngeren Generation gefeiert wird.

Bei seinem Konzert im Rahmen unserer Internationalen Konzertreihe stellt das deutsch-griechisch-englische Trio mit dem Pianisten Nicholas Rimmer, dem Geiger Jonian Ilias 
Kadesha und der Cellistin Vashti Hunter diese Eigenschaften mit einem Programm vor, das neben den Klaviertrios E-Dur Hob. XV:28 von Joseph Haydn und Es-Dur D 929 von Franz Schubert mit einem regelrechten „Geheimtipp“ in der Kategorie Klaviertrio aufwartet: dem Werk, das der Schweizer Komponist Frank Martin in Paris im Auftrag eines Amerikaners auf der Basis irischer Volkslieder schrieb.
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© Irene Zandel
Dieses Konzert wurde mitgeschnitten.

Fr, 22.04.2018

20 Uhr
Singer Pur
Das wohl bekannteste deutsche Vokalensemble – einige Mitglieder sind ehemalige Regensburger Domspatzen – hat seit seiner Gründung vor 25 Jahren bereits mehrfach in unserer Reihe umjubelte Konzerte gegeben. Diesmal werden die Sopranistin Claudia Reinhardt, die drei Tenöre Rüdiger Ballhorn, Markus Zapp und Manuel Warwitz, der Bariton Reiner Schneider-Waterberg sowie der Bass Marcus Schmidl auch buchstäblich ein „sagenhaftes“ Programm präsentieren: „Märchen, Sagen und Legenden für Stimmen“.
Mit Parabeln aus aller Welt, Volksliedern und Geschichten der Deutschen Romantik bis zu Legenden aus fernen Ländern öffnet Singer Pur seine musikalische Schatzkiste. Ein bisschen entstaubt, brillant arrangiert und in unverkennbar neuer Mode auf den Leib geschneidert sind nicht nur sagenumwobene Balladen zu hören wie über den König von Thule, die gefährliche Loreley oder Märchen von Hänsel und Gretel, sondern auch neu entdeckte und virtuos vertonte Liedsätze zu Wilhelm Buschs beiden Lausbuben Max und Moritz bis zu Alice im Wunderland in den Kinderreimen von Ligeti oder – aus der Renaissance – zu Ariosts Schilderungen vom „Orlanda furioso“, dem „Rasenden Roland“.
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© Arne Schultz

Fr, 08.06.2018

20 Uhr
Gebrüder Gerassimez
Konzerte in ungewöhnlicher Besetzung und mit ungewöhnlichem Programm, - etwas abseits des gesicherten klassisch-romantischen Kanons erfreuen sich zum Abschluss unserer Konzertreihe seit Jahren ganz besonderer Beliebtheit. Diesmal haben wir drei junge Brüder entdeckt, die aus einer hochmusikalischen Familie stammen und von denen jeder als Virtuose seines Instruments bereits Karriere macht. Alle drei sind 1. Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs und gewannen zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe.
In ihrem Programm „Family Clash“ präsentieren der Pianist Nicolai, der Cellist Wassily und der Schlagzeuger und Komponist Alexej Gerassimez auf humorvolle Weise, was es für sie bedeutet, als Geschwister gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Mit Lust am virtuosen Glanz und mit Liebe zum lyrischen Detail spielen sie in ihrem kontrastreichen Programm Werke von Johann Sebastian Bach bis Steve Reich sowie ausgezeichnete Eigenkompositionen in familiärer Vertrautheit und in – auch akustisch wie optisch – überraschenden „Konstellationen“. – Ein Konzert, das uns alle gut gelaunt in die Sommerpause entlassen wird.
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© Haring

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